im Sudan

Projekt Bachiet

Der Sudan

... ist das flächenmäßig größte Land Afrikas, gehört jedoch zu einem der ärmsten: Der Sudan wurde durch einen jahrzehntelangen Bürgerkrieg im Süden zurückgeworfen und leidet momentan weiterhin unter einem blutigen Bürgerkrieg in der westlichen Provinz Darfur. Das Land leidet stark unter seinen zentralistischen Strukturen, sowie unter regionalen Cliquen, die wiederum diese Situation für sich ausnutzen wollen.

 

 

 

 

Bachiet

...ist ein Dorf in der Region Darfor im Westsudan (die seit fast einem Jahr von einem Bürgerkrieg betroffen ist und liegt ca. 1500 km von Khartum entfernt, der Hauptstadt des Sudans). Das Dorf hat mit den benachbarten kleineren Gemeinden etwa 5.000 Einwohner. Die meisten Bewohner des Dorfes sind Bauern und betreiben zusätzlich Kleinviehzucht. Für diese Menschen gibt es eine Schule, die die Kinder bis zur 8. Klasse besuchen, und eine Krankenstation.

 

 

 

Die Schule

...besteht aus vier Klassen- und zwei Lehrerzimmern, die aus Ziegelsteinen gebaut sind. Die anderen Klassenräume sind lediglich aus Stroh; zusätzlich gibt es noch eine weitere Strohhütte, die auch als Büro dient. In der Schule gibt es weder Stühle noch Tische für die Schüler bis zur 6. Klasse – alleine die oberen Klassen haben ganz notdürftige Sitzgelegenheiten. In einem der festgebauten Klassenräume ist das Wellblechdach durch einen Sturm beschädigt worden. Die anderen Klassenzimmer aus einfacherem Material weisen sogar noch größere Schäden auf.

 

 

Die Kinder

...müssen also auf dem Boden sitzen, und in der Regenzeit an den trockenen Stellen der Klassenräume zusammenrücken. Auch mangelt es an Schulmaterialien, wie Heften, Stiften, Tafeln, Kreide, Büchern und vielem mehr.

 

 

Die Krankenstation

...besteht lediglich aus einem Steinraum und einer notdürftig mit Wellblech abgedeckten Terrasse als Vorraum. Das Vordach der Krankenstation wurde auch durch einen Sturm komplett aufgedeckt, und die Vorderseite des einzigen Raums ist ebenfalls beschädigt. In der gesamten Krankenstation gibt es keinen Strom – außerdem fehlt es am Nötigsten:

 

  • Medikamenten,
  • Profilaxen (z.B. gegen Malaria),
  • Impfstoffen,
  • Verbandszeug,
  • Spritzen und

 

  • Sterilisationsmaterial
  • dazu gibt es keinen Kühlschrank, der auch zum Betrieb der Station nötig wäre, um beispielsweise die Medikamente zu kühlen.

 

 

Damit Hunger, Elend und Verarmung irgendwann ein Ende haben werden, ist es wichtig, dass die Strukturen der Gesellschaft von Grund auf gestärkt werden.

Gesundheitsversorgung und Bildung sind dabei die Grundelemente, mit denen eine menschliche Veränderung beginnen muss!

Unser Ansatz ist es, die Menschen selbst zu stärken und ihnen dabei zu helfen, sich selbst zu helfen – nehmen und geben, denn das Projekt soll über die Grenzen des Dorfes hinausgehen!

 

Jeder Mensch kann helfen!

... durch Spenden,

konkrete Hilfe

oder Beziehungen...


Nächste Treffen in Köln

im humanistischen n.e.t.z.

Mauenheimer Str. 19 • 50733 Köln-Nippes

bitte per Mail erfragen!

 

Kontakt

Humanistisches Projekt Bachiet

  • Dr. A. Eldodo Tel. 0049 221 29 77 645

Email an: Dr. Abdelhag El Dodo